Konstruktion

Nachdem Sie die Holzart für die Terrassendielen und die Befestigungsart ausgewählt haben (siehe Materialen), können Sie jetzt die Planung Ihrer Terrasse abschließen, indem Sie folgende Schritte nacheinander abarbeiten:

  • Zuerst müssen Sie bestimmen, welche Konstruktionsart für Ihren Zweck die Passende ist.
  • Das der Konstruktionsart Ihrer Wahl gewidmete Kapitel bietet Ihnen alle Planungsdetails, konstruktionsspezifische Ausführungshinweise und Beispiele.

Die Wahl einer Konstruktionsart wird fast immer bestimmt durch die Beschaffenheit des Untergrundes auf der die Terrasse gebaut werden soll und durch die Höhe h der Schwelle:

  • Die Verlegung der Terrasse auf einer Bodenplatte: Dies ist die einfachste Lösung, wenn die Höhe h der Schwelle zwischen 7 und 11 cm liegt und der Boden nur geringe Unebenheiten aufweist. Es besteht schon eine Terrasse oder ein fester Boden (Pflaster, Fliesen oder roher Beton). Hier wird die vorhandene Konstruktion für die Verlegung der Holzterrasse genutzt. Selbstverständlich kann man hierfür auch extra eine Betonplatte herstellen aber es gibt weniger aufwändige Möglichkeiten
  • Die Verlegung der Terrasse mit niedriger Aufbauhöhe auf einer Bodenplatte: Dies ist der Fall wenn die Höhe h der Schwelle zwischen 4 und 7 cm liegt. Das Vorhandensein einer sehr niedrigen Stufe erfordert eine besondere Konstruktion.
  • Die Verlegung der Terrasse auf Kunststoffsockeln: Wenn der Boden (Betonplatte, verdichtete Erde, Rasen) tragfähig ist und die Höhe h der Schwelle zwischen 11 und 30 cm liegt, ist es möglich, die Terrasse auf einer leichten Unterkonstruktion zu verlegen, die sich auf gleichmäßig verteilte Sockel stützt. Diese Technik wird man auch beim Bau einer Dachterrasse anwenden.
  • Die Verlegung der Terrasse auf gemauerten Sockeln: Wenn der Boden nicht tragfähig oder sehr uneben ist und die Schwellenhöhe zwischen 11 und 40 cm liegt, müssen die Sockel in der Tiefe verankert werden.
  • Die ebenerdige Verlegung der Terrasse: Wenn man das Niveau der Terrasse dem natürlichen Boden angleichen will.
  • Die Verlegung der Terrasse auf Unterzugbalken: Wenn die Terrasse mehr als 40 cm über dem Boden gebaut werden soll, muss eine stabilere Konstruktion erstellt werden.
  • Terrasse auf Ständerwerk: Wenn sich die Terrasse in mehr als 1 m Höhe befinden soll, muss man eine aufwändige Konstruktion erstellen.
  • Verlegung auf Ständerwerk

    Terrassen auf Ständerwerk sind die beeindruckendste Art Holzterrassen. Außerdem ist es der Aufbau, der am schwierigsten
    auszuführen ist und die meiste Technik verlangt.

  • Ebenerdige Verlegung

    , von Bruno

    Diese Technik der Verlegung von Holzterrasse bietet ein sauberes und makellos Finish und ein perfektes Zusammenhang mit dem Garten

  • Verlegung auf Betonsockeln

    , von Bruno

    Falls der Untergrund nicht tragfähig oder sehr uneben ist und die Höhe h zwischen 11 und 40 cm liegt, müssen die Sockel im Boden verankert werden. Die Lösung mit Verlegung auf Kunststoffsockeln kann angewendet werden, indem man die Kunststoffsockel durch Betonsockel ersetzt.

  • Verlegung auf Bodenplatten

    , von Bruno

    Es besteht schon eine Terrasse oder ein fester Boden (Pflaster, Fliesen oder roher Beton). Hier wird die vorhandene Konstruktion für die Verlegung der Holzterrasse genutzt.

  • Verlegung auf Kunststoffsockeln

    , von Bruno

    Wenn der Boden tragfähig ist (Betonplatte, verdichteter Boden, Rasen) und die Höhe der Schwelle zwischen 11 und 30 cm liegt, ist es möglich die Terrasse auf einer leichten Unterkonstruktion zu verlegen, die sich auf gleichmäßig verteilte Sockel stützt.

  • Verlegung auf Unterzugbalken

    , von Bruno

    Wenn die Höhe der Terrasse zwischen 40 cm und 1 m liegt, muss eine Konstruktion mit Unterzugbalken gebaut werden.